Der #PASS2019 war in diesem Jahr das Ereignis für alle IT-Experten. Rund tausend Teilnehmer nahmen an dem Panda Security Summit 2019 im Coliseum Theater, Madrid teil. Die zweite Ausgabe des #PASS2019 beschäftigte sich unteranderem mit der Bedeutung von Analysen und kontinuierlichem Lernen, um neuen Cyberattacken entgegenzuwirken. Zero Trust wird zur einzigen gültigen Herangehensweise, um die neuesten Bedrohungen zu stoppen. Experten zeigten die wichtigsten Handlungsrichtlinien auf, die sowohl Unternehmen als auch öffentliche Institutionen verfolgen müssen, um sich vor Cyberangriffen zu schützen. Darüber hinaus betonten die Experten auch Antizipation als Schlüsselfaktoren, um dem neuen Modus operandi der Cyberattacken zu begegnen. In diesem Szenario ist es notwendiger denn je, Zero Trust anzuwenden.

Der #PASS2019 begann mit Juan Santamaría, CEO von Panda Security, der daran erinnerte, dass einer der verwundbarsten Punkte, der von Cyberangreifern am häufigsten genutzt wird, Regierungen und öffentliche Verwaltungen sind. Daher die Initiative von Panda Security zur Organisation einer Veranstaltung, bei der der Schwerpunkt auf Handlungsstrategien und -methoden liegt, um Angriffe zu stoppen und die Sicherheit der Bürger zu garantieren.

Sowohl Santamaría als auch José Sancho, Präsident von Panda Security, betonten die Entwicklung des Unternehmens, das 2018 um 12% wuchs und sich damit als Pionier bei der Entwicklung von Endpoint Protection etablierte.

Anschließend präsentierten María Campos, KA und Telecoms von Panda Security, eine neue Business-Unit namens Cytomic, die die Spezialisierung des Unternehmens auf das Key Account Segment komplettiert. Campos wies darauf hin, dass das Key Account Segment 15 % des Unternehmensumsatzes ausmacht. Ziel ist es, mit Cytomic das aktuelle Wachstum auf über 40% zu beschleunigen.

Josu Franco, Strategy Advisor bei Panda Security, betonte in seiner Rede, dass Hacker oftmals bereits auf dem Endpoint installierte Softwares nutzen, um Schaden anzurichten. Deswegen besteht die Herausforderung laut Franco darin, Bedrohungen zu erkennen, die vom Benutzer selbst ausgehen. Deswegen sind komplexe Sicherheitsanalysen erforderlich. Schließlich appellierte er, dass die Cybersicherheit in Richtung Datenwissenschaft gehen müsse.

Rafael Tesoro, Programmbeauftragter der Europäischen Kommission, hob die alarmierende Zunahme von Cybersicherheitsvorfällen hervor, die durch einen stark fragmentierten europäischen Cybersicherheitsmarkt begünstigt wurde. Grund dafür sei, dass große Unternehmen aus dem außereuropäischen Ausland kleinere europäische Unternehmen erwerben. Dies verschärft die Schwierigkeiten beim Zugang zu intuitiveren, wettbewerbsfähigeren und innovativeren Technologien, die sich an die europäischen Regulierungs- und Managementmodelle anpassen. Um dem entgegenzuwirken, betonte Tesoro die Relevanz der NIS-Richtlinie und wie sie darauf abzielt, die Cybersicherheitskapazitäten jedes Landes, die europäische Zusammenarbeit sowie die Sicherheitsmodelle, die derzeit eingeführt werden, zu verbessern.

Pete Shoard, Senior Director Analyst bei Gartner, untersuchte die Managementmodelle, die eine Balance zwischen maschinellem Lernen und automatisierten Aufgaben mit Risikomanagement durch CIOs ermöglichen. Shoard konzentrierte sich dabei besonders auf die Verhaltensanalyse, wenn es um effiziente Threat Hunting Strategien in Unternehmen geht.

Curro Márquez und Jesús Ponce von Cyberintelligence bei Telefónica betonten Cyberintelligenz als eine Säule der digitalen Sicherheit, da sie Antizipation, Schutz, Erkennung und Reaktion berücksichtigt. Um Cyberintelligenz optimal durchführen und managen zu können, wiesen Márquez und Ponce darauf hin, dass das Unternehmen seine eigenen Sicherheitsbedürfnisse kennen muss, damit es die notwendigen Quellen, Tools und Prozesse, sowohl eigene als auch fremde, nutzen kann.

Lucas Varela, e-Crime & Security Analytics Manager bei der CaixaBank, sprach über die Rolle der Cybersicherheit als Anforderung und Voraussetzung für neue Finanzunternehmen. Er zeigte auch, wie CaixaBank Intelligenzsysteme einsetzt, um Bedrohungen zu erkennen und abzuwehren.

Das Programm endeten mit Pedro Uría, dem Direktor von PandaLabs. Uría unterstrich die Wichtigkeit effizienter Threat Hunting Strategien und demonstrierte anhand von realen Fällen, wie man mit dieser Technik den neuen Bedrohungen voraus ist.

In vier immersiven Workshops, die von Panda Security-Spezialisten geleitet wurden, konnten sich die Teilnehmer über Strategien zu Threat Hunting informieren, um die Cybersicherheit von Unternehmen und Institutionen zu gewährleisten.

Der #PASS2019 war nicht nur für uns ein voller Erfolg, sondern war auch für alle Teilnehmer ein außergewöhnliches Event. Wir freuen uns jetzt schon auf den #PASS2020.