Die explosionsartige Zunahme neuer Big Data Szenarien und kurzfristig neu erzeugten Informationen sind alarmierende Signale für den Datenschutz in der Unternehmenssicherheit. Verwaltet wurden 2018 durchschnittlich 9,7PB Daten – das sind 569% mehr als 2016 (1,45PB). Für Unternehmen liegt die Herausforderung darin zu erkennen, ihre Ressourcen optimal im Bereich Datenschutz einzusetzen. Mit zunehmender Kapazität zur Informationsgenerierung wächst auch das Interesse der Unternehmen und gewinnt in deren Strategie immer mehr an Wert, all diese Daten zu besitzen. Ein Versagen bei Verwaltung oder Schutz dieser Daten kann jedoch verheerende finanzielle Auswirkungen haben. Ein repräsentatives Beispiel ist das Datenleck von Yahoo aus dem Jahr 2013: Gehackt wurden 3 Milliarden Konten, wodurch das Unternehmen 117,5 Millionen Dollar als Entschädigung für den Angriff zahlen musste.

Laut des neuesten Dell EMC Global Data Protection Index verzeichneten 27% der befragten Unternehmen im vergangenen Jahr einen irreparablen Datenverlust – doppelt so viel wie bei der Umfrage 2016. Neue Geschäftsplattformen, wie zum Beispiel Cloud-basierte Plattformen und die dadurch entstehende Vernetzung zwischen Geräten, die Informationen generieren, kommen schneller voran als traditionelle Verteidigungslösungen. In einer Zeit, in der viele Bedrohungen aus der Cloud kommen, ist es daher so wichtig, 100% webbasierte Lösungen zu haben, um sie zu bewältigen. Um einen effektiven Schutz zu gewährleisten, müssen Unternehmen neue Konzepte entwickeln, die Datenschutz und Sicherheit berücksichtigen und sicherstellen, dass sie die neuen Anforderungen erfüllen.

Schutz vor Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen:

Die Gefahren neuer Technologien

Die Verbesserungen, die neue Technologien für Unternehmen mit sich bringen können, gehen Hand in Hand mit neuen geschäftlichen Herausforderungen. In Anbetracht der nächsten Jahre zeigt der Bericht: nur 16% der Unternehmen glauben, dass ihre Datenschutzlösungen in der Lage sein werden, auf künftige Herausforderungen zu reagieren – zudem die Hälfte davon Schwierigkeiten haben, durch KI oder ML produzierte Daten zu schützen.

Global Data Protection Index: Key findings, 2018 (Dell EMC & Vanson Bourne)

Die Verbreitung neuer Angriffsvektoren zum Raub der von Kunden generierten Daten ist eines der dringlichsten Risiken, denen Unternehmen ausgesetzt sind. In diesem Zusammenhang müssen neue sichere Rahmenbedingungen und Modelle mit zukunftsweisenden Cybersicherheits- und Softwarelösungen entwickelt werden, die in der Lage sind, Bedrohungen bei ihrem Aufbau und vor Ausführung auf Ihren Systemen zu bewältigen.

Diese neuen Lösungen müssen in der Lage sein, zwischen bösartigem und gutartigem Code zu unterscheiden und ohne dabei die Prozesse im Unternehmen zu gefährden. Um eine effizientere Cybersicherheit zu implementieren, können maschinell lernbasierte Sicherheitslösungen wie Panda Adaptive Defense dazu beitragen, Funktionen abzudecken, mit denen herkömmliche Systeme nicht hätten umgehen können. Mit unserer fortschrittlichen Cybersicherheitslösung nutzen wir die Vorteile der Kombination von Big Data und maschinellem Lernen: Sie ermöglicht es uns, Bedrohungen auf der Grundlage anomalen Verhaltens zu erkennen.

Einhaltung der Vorschriften: eine neue Herausforderung für Unternehmen

41% der befragten Unternehmen betrachten laut Dell EMC-Bericht die Einhaltung von Vorschriften als eine der größten Herausforderungen im Bereich des Datenschutzes. Dennoch sollten Unternehmen nicht nur aus Compliance-Gründen in Sicherheit investieren. Neben den finanziellen Auswirkungen bei Datenverstoß sind Reputationsschäden und Kundenverlust auf lange Sicht wesentlich tragender.

Der Hauptgrund, aus dem vier von zehn Unternehmen die Einhaltung von Vorschriften als Herausforderung betrachten, ist die DSGVO, die vor knapp einem Jahr in Kraft getreten ist. Diese zwang alle Unternehmen, den Schutz der von ihnen verfügbaren personenbezogenen Daten (PII) zu verstärken. Insbesondere, wenn sich die gesammelten Daten auf den Computern der Mitarbeiter befinden oder sie verarbeitet werden. Bei Panda Security haben wir Data Control entwickelt: ein an das DSGVO angepasstes Datensicherheitsmodul, was Unternehmen unterstützt und entlastet. Identifizieren von unstrukturierten personenbezogenen Daten auf Workstations mit dem Ziel, diese nicht zu verletzen. Auf diese Weise können Unternehmen Bußgelder und Sanktionen vermeiden, indem sie folgendes herausfinden können: Wo sind die Daten gespeichert? Wer interagiert mit ihnen und welche Aktionen wurden ausgeführt?

Data Control schützt die personenbezogenen Daten, die auf Endpoints gespeichert sind.

Tipps zum Schutz Ihrer Unternehmensdaten

Neben der Gewissheit, über die besten fortschrittlichsten Cybersicherheitslösungen zu verfügen, können wir dem Bericht einige Tipps entnehmen, die Unternehmen helfen können, sich auf die Zukunft und neue Szenarien für den Schutz vertraulicher Daten vorzubereiten:

  • Es ist wichtig, Strategien, Kategorien und Bewertungen zu erstellen, die eine Skalierung der Informationen ermöglichen. Damit können Sie erkennen, welche Daten für Ihr Unternehmen relevant sind und zusätzlichen Schutz benötigen. Erhöhen Sie den Mehrwert Ihres Unternehmens und schützen Sie Ihre Daten.
  • Kontrollieren Sie die Informationen, die Ihre Provider verarbeiten. Je mehr sie produzieren und bereitstellen, desto umfangreicher sind die Kontrollen, die Sie durchführen müssen.
  • Schützen Sie Informationen in der Cloud. Backups und Zugriffskontrollen sollten für Cloud-Umgebungen nicht ignoriert werden – ob öffentlich oder privat. Die in der Cloud gespeicherten Informationen gehören Ihrem Unternehmen, weshalb die Verantwortung derer Sicherstellung bei Ihnen liegt, selbst wenn die Cloud einem Dritten gehört.

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