Bei der Wahl eines mobilen Geräts müssen viele unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden. Vom Preis, über die Funktionen bis hin zum Aussehen – alles Details, die entscheidend sind beim Kauf. Oft wird dabei die mobile Sicherheit außen vorgelassen. Jedoch spielt gerade diese eine wichtige Rolle in unserem täglichen Alltag. Die Betriebssysteme von Apple beispielsweise, laufen auf einem geschlossenen System. Das bedeutet, dass der Quellcode nicht an Dritte weitergegeben wird und iOS-Nutzer auch nicht in der Lage sind, den Code selbstständig zu ändern. Das macht sie sicherer.

Android-Geräte hingegen laufen über Open-Source. Das heißt, Benutzer können mit den Einstellungen rumspielen und sie individuell einrichten. Schlussfolgernd können Quelltexte öffentlich eingesehen werden, von Dritten geändert und genutzt werden. Daher gelten Android-Geräte als weniger sicher und sind anfälliger für Malware. Malware-Angriffe sind nicht nur störend, sondern zielen auch auf sensible Informationen, wie zum Beispiel Kontodaten ab.

Können Android-Geräte Viren bekommen?

Bei einem „traditionellen Virus“, der sich auf Computern verbreitet, handelt es sich um ein Programm, dass sich selbst repliziert, indem es sich an andere Programme anhängt. Android-Geräte können solche Viren nicht bekommen, sind aber von anderen Arten von Malware betroffen. Diese Schadprogramme können so konzipiert sein, dass sie das Gerät kontrollieren und private Daten stehlen, ohne das der Nutzer dies bemerkt.

Ein Beispiel für eine Android-Malware ist Triout: Diese wurde ursprünglich 2018 im Google Play Store gefunden, gebündelt mit einer legitimen Anwendung. Triout konnte sich auf dem mobilen Android-Gerät verstecken, Telefonate aufzeichnen, Textnachrichten speichern, Fotos und Videos aufnehmen und den Standort erfassen. Obwohl die Originalversion nur von Mai 2018 bis Dezember 2018 aktiv war, werden stetig neue Varianten entdeckt.

Eingebaute Sicherheitsfunktionen auf dem Android

Obwohl Android-Geräte dafür bekannt sind, weniger sicher zu sein, verfügen sie doch über eingebaute Sicherheitsfunktionen, die dabei helfen, Viren und Malware abzublocken.

Die App-Berechtigungsfunktion, die sich unter dem Menüpunkt App & Notification befindet, ermöglicht es zu sehen, welche Apps die Berechtigung haben, auf die Funktionen des Telefons zuzugreifen. Hier kann man einstellen, ob Apps auf Mikrofon, Kamera, Standort und andere Informationen zugreifen dürfen.

Android-Geräte verfügen über einen sicheren Browsermodus. Dieser ist in der Regel automatisch aktiviert und gibt Warnhinweise, bevor man eine verdächtige Website aufruft. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass Chrome und Android immer auf die neuste Version aktualisiert sind. Nur dann schützen sie auch vor bösartigen Websites.

Obwohl Android über diese eingebauten Sicherheitsfunktionen verfügt, schützen sie möglicherweise nicht in jeder Situation.

Cyber-Sicherheits-Lösungen für Android

Cyber-Sicherheits-Lösungen für Android gleichen die Schwächen der Sicherheitsfunktionen aus und helfen dabei Sie vor Angriffen zu schützen. Panda Security bietet einen Virenschutz mit VPN für Android. Dieser umfasst viele verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel Antivirenschutz in Echtzeit, Scannen von SD-Karten oder Lokalisieren und Sperren aus der Ferne. Schützen Sie Ihr Android-Gerät vor Viren, Malware und Spyware und haben Sie gleichzeitig die Freiheit, es wie gewohnt zu verwenden.