Die weltweite Corona- Pandemie hat viele Unternehmen gezwungen, Ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten zu lassen. Und nach aktueller Lage wird es auch noch mehrere Wochen dauern, bis wieder in einen regulären Arbeitsbetrieb  vor Ort gewechselt werden kann.

In unserer Pressemitteilung „Plötzlich Homeoffice: Wie die Unternehmens-IT trotzdem sicher bleibthaben wir bereits auf die gestiegenen Risiken für Unternehmen bei der Verlagerung der Arbeitsplätze ins Homeoffice aufmerksam gemacht.  Auch das weltweite Interesse an aktuellen Zahlen und Fakten zur Corona-Krise wird durch Cyberkriminelle weiterhin verstärkt ausgenutzt, um Angriffe auf das IT-Netzwerk auszuführen und an sensible Daten zu gelangen.

Durch die Isolation der Mitarbeiter im Homeoffice und die größere Distanz zu Kollegen und Firmennetzwerk sind diese nun auch attraktivere Ziele für Angriffe. Hacker versuchen diese Distanz auszunutzen und durch die Mitarbeiter Zugang zum Firmennetzwerk und den Daten der Unternehmen zu erhalten. Besonders die individuelle Angst der Mitarbeiter in der Corona-Krise wird für kriminelle Zwecke ausgenutzt. So enthalten E-Mails angeblich Informationen zum Coronavirus, in Wahrheit wird damit jedoch versucht Malware zu verbreiten. Sollten diese dann auf dem Firmenrechner oder sogar auf dem privaten Rechner geöffnet werden und Hacker damit Zugang zum Firmennetzwerk erhalten, ist es bereits zu spät.

5 Empfehlungen für die Arbeit im Homeoffice

Für den Zugang zum Unternehmensnetzwerk aus dem Homeoffice stellen die meisten Ihren Mitarbeitern Computer und eine Fernverbindung zur Verfügung, so dass diese über ihre eigene Internetverbindung auf die Dienste des Unternehmens zugreifen können. Wir geben Ihnen 5 Empfehlungen mit denen Sie gewährleisten, dass der gesamte Verbindungsprozess sicher ist:

  1. Sichern Sie Ihre Endpoints mit einer fortschrittlichen Lösung. Zur Verstärkung der Sicherheit ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, ein EDR-System zu haben, das bescheinigen kann, dass alle von diesem Computer ausgeführten Prozesse vertrauenswürdig sind.
  1. Die Verbindung zwischen dem Computer und dem Firmennetz muss jederzeit durch ein VPN (Virtual Private Network) gesichert sein. Dies ermöglicht ihnen auch, Zugriff auf Dienste des Unternehmens, die über eine normale Internetverbindung nicht erreichbar wären.
  1. Passwörter, die für den Zugang zu Unternehmensdiensten verwendet werden, und solche, die wir im Allgemeinen verwenden, müssen komplex und schwer zu entziffern sein. Um immer sicher zu sein, dass die Verbindung mit dem richtigen Benutzer stattfindet, sollten Sie eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu verwenden.
  1. Nutzen Sie Firewall-Systeme, ob virtuell oder physisch, als erste Verteidigungslinie zur Sicherheit Ihres Unternehmensnetzwerkes. Diese Systeme sind grundlegende Elemente zum Schutz des Unternehmensnetzwerks, vor allem wenn man den zusätzlichen Verkehr betrachtet, den die Telearbeit erzeugt.
  1. Auch im Homeoffice müssen Sie den Datenschutz sicherstellen. Dazu benötigen Sie ein Werkzeug, welches in der Lage ist, unstrukturierte persönliche Daten auf Computern zu prüfen und zu überwachen: von den Daten im Ruhezustand über die Daten im Gebrauch bis hin zu den Daten in Bewegung. Auf diese Weise werden die Daten Ihres Unternehmens geschützt, wo auch immer sie sich befinden.

Unsere umfassende IT-Security-Lösung „Adaptive Defense 360“ bietet Ihnen Sicherheit. Mit der Kombination aus fortschrittlichen Endpoint Protection- und Endpoint-Detection-and-Response-Technologien bieten wir eine 100-prozentige Echtzeitüberwachung, Erfassung und Kategorisierung aller laufenden Prozesse auf allen Endpoints des Unternehmens – einschließlich Server und mobiler Geräte. Dateien, Programme und Prozesse werden unter Verwendung von KI sowie durch den Echtzeitzugriff auf selbstlernende Systeme in Big-Data-Umgebungen klassifiziert und erst nach erfolgreicher Prüfung zugelassen. So bleibt Ihr Unternehmensnetzwerk auch bei der Arbeit im Homeoffice geschützt.