Ende 2019 deuteten die deutschen Datenschutzbehörden an, dass sie zukünftig den Strafrahmen der DSGVO umfassend nutzen werden. Bisher wurden die Behörden angewiesen, zunächst nur zu beobachten und Unternehmen zur DSGVO zu beraten und in der Umsetzung zu unterstützen.

Durchsetzung Bußgelder nun mehr im Fokus

Wir berichteten bereits mehrmals über Rekordsummen: Datenschutzbehörden verhängten Bußgelder beispielsweise Ende November 2019 gegen die Deutsche Wohnen aufgrund eines Verstoßes gegen die DSGVO. Nicht nur der finanzielle Schaden ist massiv, sondern auch der Imageschaden für ein Unternehmen ist beträchtlich.

Ab diesem Jahr soll nun auch in der Bestrafung konsequent und hart durchgegriffen werden. Unternehmen, die sich bisher noch ungenügend mit der Umsetzung der DSGVO beschäftigt haben, sollten spätestens jetzt handeln, um Sanktionen zu vermeiden.

Gerade die Firmen, die bereits ein hohes Bußgeld zahlten, haben sich ausführlich und in aller Tiefe mit Datenschutz und deren Richtlinien beschäftigt. Dabei spielten auch die technischen Herausforderungen zur Umsetzung der DSGVO eine große Rolle, wie zum Beispiel die Löschung von Daten. Auch wurden Strategien für das Risikomanagement entsprechend angepasst.

Da sich die Berechnung des Bußgelds am Jahresumsatz orientiert, ist es für jedes Unternehmen wichtig, egal welcher Größe, entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen, um nicht in den Fokus der Datenschutzbehörden zu geraten. Bereits ein Jahr nach Einführung der DSGVO war auch das Bewusstsein der Bürger und damit Kunden der Unternehmen für ihre Datenschutzrechte geschärft. Daher werden deutsche Firmen auch weiterhin damit konfrontiert, Auskünfte über personenbezogene Daten zu erteilen oder diese nachweisbar zu löschen.

Wie können Unternehmen personenbezogene Daten schützen?

Gerade vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2020 verstärkt der Fokus auf Datenschutz durch die deutschen Behörden gelegt wird und auch das Thema Bußgelder noch weitere Dimensionen annehmen kann, ist eine wichtige Empfehlung an Unternehmen, die Einhaltung der DSGVO weiter zu priorisieren.

Dabei kommt man nicht an dem Einsatz modernster Technologien vorbei. Panda Security bietet dies mit der fortschrittlichen Lösung Adaptive Defense 360 und dem Modul Data Control.

Diese Lösung bietet Sicherheit, Transparenz und Kontrolle für die personenbezogenen Daten der Benutzer in Echtzeit. Zu den wichtigsten Funktionen gehört die leistungsstarke, anpassbare Suchmaschine, die in der Lage ist, Dateien zu finden, die Daten eines bestimmten Benutzers unter jedem Suchparameter enthalten. Panda Data Control kann sogar unstrukturierte personenbezogene Daten (Daten, die sich nicht in einer Datenbank oder einem anderen strukturierten Format befinden) erkennen, prüfen und überwachen.

Unternehmen können so Ihrer Beweispflicht nachkommen: Eine absolute Kontrolle über die gespeicherten personenbezogenen Daten; wo sie abgelegt sind und wie sie bewegt werden.