Seit Wochen ist das Thema Windows 10 in aller Munde. Die Frage, die sich viele PC-Nutzer stellen, lautet: Soll ich das Windows-10-Upgrade bereits jetzt installieren oder lieber möglichst lange bei der alten Version bleiben? Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen, und vielleicht Angst haben, dass einige Ihrer Dokumente oder wichtige Programme nicht mit Windows 10 kompatibel sind, können Sie noch eine Weile warten. Doch früher oder später werden Sie nicht um das Upgrade herumkommen. Wenn dieser Moment kommt, haben wir ein paar Tipps, um Ihnen beim Schutz Ihres Computers und Ihrer persönlichen Daten zu helfen.

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Eine wichtige Neuerung in Microsofts neuem Betriebssystem ist, dass es wie ein Cloud Service aufgebaut ist. Dies bedeutet, dass Sie mehr Informationen mit Microsoft teilen werden als zuvor. Allerdings gibt es ein paar Einstellungen, die Sie konfigurieren können, wenn Sie sich Sorgen um die Sicherheit Ihrer Daten machen:

Nachdem sie die Beta-Version getestet hatten, beschuldigten einige Nutzer Microsoft, einen Keylogger (deutsch: Tasten-Protokollierer) ins Betriebssystem integriert zu haben. Hier können wir Entwarnung geben: Es gibt keinen Keylogger in Windows 10. Allerdings analysieren einige der Office 360 Programme (ähnlich wie Google Drive oder Apples Siri) die Tastenanschläge, um beispielsweise die Orthographie zu verbessern. Wenn Sie einen Text diktieren, werden zudem Wörter aufgezeichnet, um die Spracherkennung zu verbessern. Diese Funktionen können jedoch deaktiviert werden. Dazu müssen Sie unter dem Menüpunkt „Einstellungen“ die Datenschutzoptionen auswählen und Ihren Wünschen entsprechend abändern.

Eine weitere im Vorfeld viel diskutierte Neuerung in Windows10 ist die Werbe-ID. Dies ist – kurz gesagt – ein individueller Code, der ähnlich wie die Cookies auf einer Webseite funktioniert. Mit Hilfe dieses Codes sind die Werbenden in der Lage, Werbeanzeigen auf unsere speziellen Vorlieben abzustimmen. Microsoft hat versichert, dass der Code in keiner Form mit dem Nutzer verknüpft ist  – weder mit seinem Namen, noch mit seinem E-Mail-Konto oder einem seiner Profile. Wenn Sie trotzdem nicht wollen, dass jemand etwas über die von Ihnen bevorzugten Webseiten bzw. über Ihre Vorlieben und Abneigungen erfährt, dann können Sie dieses Feature ebenfalls deaktivieren: Klicken Sie dafür bei den „Einstellungen“ in die Rubrik „Allgemeines“.

Auch die Ortungsoptionen, die Microsoft in die neue Version seines Betriebssystems integriert hat, mögen Misstrauen wecken. Diese können gleic
hfalls deaktiviert werden. Allerdings sollten Sie dabei bedenken, dass durch die Deaktivierung der Ortungsoptionen die Möglichkeiten von Cortana eingeschränkt werden. Cortana ist Microsofts virtuelle Assistentin, die in natürlicher Sprache gesprochene Befehle empfängt und verarbeitet und später auf diese Informationen zurückgreifen kann, um Sie beispielsweise über Ereignisse in Ihrem Umfeld auf dem Laufenden zu halten oder Sie bei täglich wiederkehrenden Aufgaben zu unterstützen. (Cortana ist sozusagen Microsofts Pendant zu Apples Siri oder zu Google Now.)

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Wenn Sie Windows 10 hinsichtlich der Datensicherheit trotz der genannten Vorsichtsmaßnahmen nicht vollständig trauen und Ihren Computer in jedem Fall optimal schützen wollen, empfehlen wir Ihnen in jedem Fall eine unserer Sicherheitslösungen. Pandas Antivirenschutz ist kompatibel mit Windows 10 und schützt Ihre privaten Daten zuverlässig.