Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn oder Xing: In modernen Marketing-Strategien von Unternehmen sind die sozialen Medien heutzutage nicht mehr wegzudenken – leider sind sie jedoch auch eine große Gefahr für die Cyber-Sicherheit von Unternehmen. Die Studie „Social Media Platforms and the Cybercrime Economy“ der University of Surrey in Südostengland schlussfolgert, dass die Kanäle, auf denen Unternehmen lediglich in Interaktion mit Kunden treten möchten, tatsächlich ein ernstzunehmendes Risiko bergen. Die Ergebnisse basieren auf einer sechsmonatigen Analyse von Daten, die von führenden Social-Media-Plattformen stammen, auf Interviews mit Social-Media-Nutzern und sekundären Datenquellen von akademischen Institutionen, Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden.

So ergab die Studie, dass etwa 20 % aller Unternehmen mit Malware infiziert wurden, die Hacker über Social Media verbreiten: 40 % davon durch Malvertising und 30 % durch Plug-ins oder Apps. Die Gefahr für unternehmensinterne Server entsteht hauptsächlich durch Kryptomining – elf von den 20 dominantesten Websites, die Kryptomining- oder Kryptojacking-Software hosten, sind Social-Media-Kanäle. Im Regelfall sind Apps, Anzeigen oder Links mit den entsprechenden Viren verseucht. Mitarbeiter, die über das Firmennetzwerk privat auf Social-Media-Plattformen surfen, verstärken das Risiko für Unternehmen enorm, gerade wenn mobile Endgeräte zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang ist es also wichtig, sowohl eine Sensibilisierung für die Relevanz sicherer Passwörter zu schaffen, als auch eine Security-Software – wie Panda Adaptive Defense 360 – einzusetzen, die eine Echtzeitüberwachung, Erfassung und Kategorisierung der laufenden Prozesse auf allen Endpoints bietet. Die also neben Servern und Firmencomputern inklusive Außenstellen auch mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets einbezieht.

Unser Fact-Sheet zum Thema „Schutz für Android-Geräte“ steht hier zum Download zur Verfügung.