Die sogenannte Momo Challenge hat ihr Comeback erlebt und sorgt schnell für Schlagzeilen auf der ganzen Welt. Es handelt sich dabei um eine finstere Figur, die Kinder und Jugendliche im Internet dazu anstiftet gefährliche Dinge zu tun. Bereits 2018 tauchte Momo bei WhatsApp auf und soll für den Suizid einiger jungen Menschen verantwortlich sein.

Eine gruselige, verzerrte Figur mit hervorquellenden Augen und schwarzen langen Haaren tritt als Momo mit den Betroffenen in Kontakt und schickt ihnen brutale Bilder und Videos. Darüber hinaus bekommen die Kinder und Jugendliche eine Reihe an Aufgaben gestellt. Diese sind am Anfang relativ harmlos: Momo fordert zunächst dazu auf, sich in der Nacht einen Gruselfilm anzuschauen oder einen Kettenbrief an 15 Personen zu verschicken. Doch die Aufgaben werden immer gefährlicher und rufen unter anderem zur Selbstverletzung auf. Am Ende der Challenge soll als letzte Aufgabe der Selbstmord gestanden haben. Falls die Aufgaben nicht erfüllt wurden, droht Ihnen Momo, zum Beispiel damit das einem Familienmitglied etwas schreckliches passieren wird.

Schon im Juli 2018 berichten Medien darüber, dass sich ein zwölfjähriges Mädchen in Argentinien erhängt haben soll, nachdem es an der Momo Challenge teilgenommen hat. Weltweit griffen Nachrichtensender das Thema auf, wodurch Eltern in Panik gerieten.

Ein viraler Mythos?

Bis heute ist nicht klar, wie die Momo Challenge entstanden ist und es gibt auch keinen konkreten Beweis für die Existenz oder Wiedergeburt des gefährlichen Spiels. Auch das Ziel der Challenge ist nicht eindeutig (außer natürlich Daten und Informationen zu stehlen). Fest steht jedoch: Niemand muss vor Momo Angst haben. Denn es handelt sich lediglich um eine Kunstfigur. Trotzdem sind die Gerüchte um Momo in der Welt und viele Kinder fürchten sich tatsächlich vor der Figur.

Mythos oder nicht: Cybermobbing ist ein Problem und muss verhindert werden. Deswegen ist die Installation einer Cyber-Sicherheits-Lösung, ausgestattet mit Tools zur Kindersicherung, unabdingbar. Die Funktionen zur Kindersicherung verhindern, dass Kinder unangemessenen Inhalten ausgesetzt sind und ermöglicht Eltern den Zugriff ihrer Kinder auf bestimmte Inhalte zu beschränken.