Malware-ist-kein-Kinderkram

In wenigen Wochen ist Weihnachten, und dieses Fest ist traditionell nicht nur das Fest der Familie, sondern auch das Fest der Geschenke. Vor allem Kinder werden zu Weihnachten reich beschenkt. Seit einigen Jahren liegen dabei auch bevorzugt internetfähige Geräte für unseren kleinen und größeren Nachwuchs unter dem Tannenbaum. Aber wissen wir, wie wir unsere Sprösslinge vor den Gefahren schützen können, die das Internet mit sich bringt?

Es ist wichtig, die Rechte und die Unschuld von Kindern zu verteidigen – auch in der Online-Welt. Sicher ist das Internet unseren Kindern nicht fremd, sie sind – im Gegensatz zu ihren Eltern – damit aufgewachsen und meist vom Kleinkindalter an damit vertraut. Trotzdem müssen sie erst lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen.

Es gibt im World Wide Web soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Foren, Videos, Fotos, Chatrooms… Oftmals kennen sich Kinder besser damit aus als ihre Eltern. Deshalb surfen sie auch häufig im Internet, ohne dass die Eltern dies kontrollieren. Viele Cyberkriminelle und Stalker ziehen einen Vorteil aus dieser Situation, um Kinder auszunutzen, die sich der überall lauernden Gefahren nicht bewusst sind.

Pornografie, Belästigungen, Daten- und Identitätsdiebstahl… Es gibt viele Online-Bedrohungen für unsere Kinder. Ob auf dem Computer, dem Tablet, dem Smartphone oder bei Online-Spielen: Unsere Kinder sollten wissen, wie sie solche Situationen erkennen und angemessen darauf reagieren.

Tipps zum Schutz von Kindern im Web 2.0

Wissen und Erfahrung

Eigenes Wissen und Erfahrung sind die Grundpfeiler in der Erziehung Minderjähriger. Da Eltern jedoch häufig wenig über die diversen Möglichkeiten des Internets wissen, ist die Erziehung ihrer Kinder auf diesem Gebiet eher dürftig. Was ist Facebook? Was ist Snapchat? Wie funktioniert Skype? Sollte sich mein Kind im Internet mit Fremden unterhalten? All das sind FragUniversal-Childrens-Dayen, die immer wieder von Eltern gestellt werden. Sie offenbaren, dass die Erwachsenen die neue Art des ‚Social Networkings 2.0‘ nicht verstehen.

Trotzdem: Eltern müssen ihren Kindern vermitteln, wie sie ihre Internetpersönlichkeit gestalten – genauso wie sie ihnen Verhaltensregeln im realen Leben beibringen. Es gibt einige Regeln, an die unsere Kinder sich in beiden Welten halten sollten: Sprich nicht mit Fremden! Zeige kein Bild von dir, das später gegen dich verwendet werden könnte! Gib unbekannten Leuten keine persönlichen Informationen! … Sollten Sie unsicher sein, was genau Sie Ihren Kindern empfehlen können, informieren Sie sich. Es existieren viele gut gemachte Informationsseiten zur Online-Sicherheit von Kindern im Internet. Oder sprechen Sie die Lehrer Ihrer Kinder an. Häufig kennen diese sich ebenfalls gut mit dem Thema Kinder im Internet aus.

Kontrollieren Sie, wie viel Zeit Ihre Kinder im Internet verbringen

In der heutigen Welt stehen soziale Online-Beziehungen in zunehmender Konkurrenz zu sozialen Offline-Beziehungen. Alle Kinder sollten lernen abzuschalten, damit sie eine richtige Unterhaltung oder reale Erfahrungen erleben können, außerhalb der Welt 2.0.

Zeigen Sie Ihren Kindern die Netzwerkgefahren

Manchmal hindert Überbehütung unsere Kinder daran, die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind, wirklich zu erkennen. Belästigung, Spionage, Identitätsdiebstahl, Erpressung usw. passieren häufig denjenigen, die sich der Gefahrensituationen nicht bewusst sind. Sprechen Sie daher mit Ihren Kindern über die Gefahren der sozialen Netzwerke und anderer Webseiten. Verschweigen Sie keine unangenehmen Wahrheiten. Denn nur, wenn Ihr Kind schon mal von Cybermobbing, Online-Stalking und anderen Bedrohungen gehört hat, kann es die Gefahr rechtzeitig erkennen und Alarm schlagen.

Childrens-on-Internet

Mit wem unterhält sich mein Kind?

Eltern versuchen, die Privatsphäre ihrer Kinder zu schützen. Gerade bei sehr jungen Kindern sollten Sie jedoch darüber informiert sein, mit wem Ihr Kind sich unterhält und worüber. Wie im wahren Leben müssen Kinder auch in der Online-Kommunikation lernen, einem Fremden zu misstrauen, der sie anspricht.

Welche Fotos dürfen ins Netz?

Es ist leicht, die Kleidung und das Aussehen unserer Kinder im (realen) Alltag zu kontrollieren. Aber wissen Sie, welche Bilder Ihr Kind ins Netz stellt? Wir müssen unsere Kinder an die Gefahren erinnern, die die Veröffentlichung von persönlichen Bildern im Internet mit sich bringt. Denn über einmal hochgeladene Bilder hat Ihr Kind praktisch keine Kontrolle mehr. Prinzipiell kann jeder das Bild sehen – und das auch noch Jahre später. Dies ist jedoch leider ein schwieriges Thema, weil sich viele Eltern häufig selbst nicht der Konsequenzen bewusst sind, die bestimmte Fotos in sozialen Netzwerken haben können.

Welche Webseiten besucht mein Kind?

Gewisse Webinhalte sollten Minderjährige einfach nicht sehen. Da Sie jedoch unmöglich kontrollieren können, welche Seiten Ihr Kind im Internet besucht, oder zu welchen Webseiten es über Banner und Werbeanzeigen gelangen kann, sollten Sie eine Kindersicherung installieren. Mit ihrer Hilfe können Eltern entscheiden, welche Seiten für ihr Kind geeignet sind. In unseren Anti-Malware-Lösungen Panda Internet Security und Panda Global Protection ist eine solche Kindersicherung standardmäßig enthalten.