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Kaum ein Feiertag ist so umstritten wie der am 14. Februar anstehende Valentinstag: Während die einen es lieben, diesen Tag mit ihrer/ihrem Liebsten/Liebstem zu verbringen, feiern andere demonstrativ ihr Singledasein. Viele ignorieren diesen Tag auch ganz einfach oder sie regen sich darüber auf und verteufeln den Valentinstag als Marketing-Coup von Blumenhändlern, Süßwarenherstellern & Co.

Doch es gibt auch noch andere „Berufsgruppen“, die aus dem „Tag der Liebenden“ Profit schlagen wollen: Cyberkriminelle nutzen traditionell jede Gelegenheit, um neue Opfer zu finden – so auch den 14. Februar. Was vielleicht wie ein verlockendes Rendezvous aussieht, könnte daher schnell in Lug und Betrug enden. Vor diesen Valentinstag-Scams sollten Sie daher gewarnt sein:

Schnäppchen zum Valentinstag

Kurz vor dem 14. Februar wird es in Online-Stores viele Sonderangebote speziell zum Valentinstag geben. Sollten Sie dabei auf ganz ungewöhnliche Schnäppchen-Preise stoßen – zum Beispiel ein iPhone 6 für nur einen Euro – dann seien Sie vorsichtig und denken an das weise Sprichwort: „Nichts ist umsonst.“

WhatsApp-Emoticons

Neue Emoticons für WhatsApp sind – nicht nur unter Jugendlichen – absolut angesagt. Cyberkriminelle nutzen den Valentinstag, um dieses Interesse auszunutzen. Sie werden versuchen, besonders romantische Emojis anzubieten – per Kettenbrief über WhatsApp oder auf dubiosen Internetseiten. Laden Sie diese auf keinen Fall herunter und warnen Sie vor allem auch Ihre Kinder davor.  Denn alles, was Sie mit den Valentinstag-Emojis bekommen werden, ist Malware! Unser Tipp: Downloaden Sie Emoticons grundsätzlich nur aus offiziellen Stores oder warten Sie auf die standardmäßigen Programm-Updates.

Romantische Karten voller Malware

Auch E-Mails mit einem angeblichen Gruß zum Valentinstag sind noch immer sehr beliebt. Wenn Sie so eine E-Mail erhalten, müssen Sie die digitale Karte herunterladen bzw. anklicken, um diese anschauen zu können. Es wird Sie sicher nicht überraschen, dass dies unter Hackern eine beliebte Möglichkeit ist, um Ihren Computer mit Malware zu infizieren. Also denken Sie daran: Klicken Sie niemals auf Links, die von unbekannten Quellen kommen.

Spam-Mails zum Valentinstag

Auch wenn Sie bereits ein Geschenk für Ihren Partner haben, werden Sie sicherlich viele E-Mails mit wunderbaren Vorschlägen für Valentinstagpräsente erhalten. In den meisten Fällen handelt es sich nur um Spam. Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn die Mails Anhänge haben: Hier könnte sich Malware verstecken. Am besten löschen Sie die E-Mails einfach ohne Sie anzusehen – dann brauchen Sie sich auch keine Gedanken über unerwünschte „Geschenke“ von Cyberkriminellen zu machen.

Phishing-Angriffe

Vermutlich werden wir in den kommenden Tagen auch wieder vermehrt Hackerangriffe registrieren, die es zum Ziel haben, an Zugangsdaten für Facebook, Twitter & Co zu kommen. Für ihre sogenannten Phishing-Attacken nutzen die Cyberkriminellen den romantischen Feiertag als thematischen Aufhänger und senden ihren potenziellen Opfern E-Mails mit der Bitte, ihre Zugangsdaten erneut einzugeben oder zu bestätigen. Egal, wie solche „Phishing“-Mails gestaltet sind – unser Rat: Geben Sie niemals Ihre Anmeldedaten und geheimen Passwörter im Internet preis. Kein seriöses Unternehmen wird Sie zu einer derartigen Aktion auffordern!

Trotz all der genannten Vorsichtsmaßnahmen möchten wir Ihnen aber natürlich auch unseren Anti-Malware-Schutz ans Herz legen. Denn nur wer seinen Rechner vor Viren, Malware und anderen digitalen Bedrohungen schützt, kann langfristig unbesorgt im Internet surfen oder online kommunizieren.