Alles Gute zum Safer Internet Day (SID)!

Weltweit feiern mehr als 140 Länder am 11.02.2020 dieses Ereignis, das auch viele Internetnutzer in ihrem Kalender vermerkt haben. Der SID soll das Bewusstsein aller Internetnutzer für aufkommende Online-Probleme schärfen, besonders im Hinblick auf Kinder und Jugendliche. Panda Security teilt diese Werte und unterstützt alle Aktivitäten, die die sichere und effektive Nutzung der digitalen Technologie fördern.

Panda Security diskutiert dieses Jahr ein wichtiges Thema, das manchmal die ansonsten sichere Internetumgebung überschattet. Mit dem Aufkommen der sozialen Medien hat das digitale Cybermobbing im Laufe der Jahre immer mehr an Macht gewonnen.

Vor zwei Jahrzehnten nutzten die Menschen die Anonymität des Internets, um andere Mitmenschen zu bedrohen, einzuschüchtern, in Verlegenheit zu bringen und proaktiv anderen Menschen zu schaden. Solche Handlungen gab es auch in der realen Welt. Dennoch wurde die digitale Welt in den frühen Tagen des Internets zu einem Zufluchtsort, da die Menschen ihre Identität leicht verbergen konnten.

Das Thema Mobbing im Internet nahm immer mehr zu, bis sich die Strafverfolgungsbehörden einschalteten und Mobber erkannten, dass auch das Internet nicht mehr anonym ist. Die Dinge mögen sich geändert haben, und Cyberbullies werden heutzutage vielleicht eher gefasst. Doch verändert sich die Gesellschaft nicht grundlegend positiv – Cybermobbing ist präsenter denn je. Der ständige Nutzungsanstieg der sozialen Medien hat es vielen schlechten Menschen ermöglicht, verschiedene Plattformen zu nutzen, mit Kommentaren zu drohen, bösartige Texte zu versenden und peinliche Fotos zu veröffentlichen.

Was sind die Anzeichen von Cybermobbing?

Jugendliche möchten vor ihren Eltern nicht zuzugeben, dass sie im Internet eingeschüchtert oder sogar belästigt werden. Demnach ist die Verhaltensbeobachtung eine wirksame Methode, um festzustellen, ob Cybermobber ihr Kind im Visier haben.

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Kind nach der Benutzung eines Smartphones oder einer anderen technischen Kommunikationsquelle verhaltensauffällig ist, könnte etwas im Gange sein. Indiz dafür können auch das Schule schwänzen sein oder Verzweiflung bei Erhalt einer digitalen Nachricht. Achtsamkeit ist geboten, was die Ursache für den Stress sein könnte.

Wie kann man ein Gespräch über Cybermobbing beginnen?

Viele Kinder zögern, darüber zu sprechen, dass jemand sie schikaniert – also sollten Sie sich ihnen sensibel nähern, indem Sie Verständnis zeigen. Eine der größten Ängste von Kindern ist es, bloßgestellt zu werden und verletzlich zu sein. Mitgefühl und Verständnis zu zeigen, könnte sie dazu bringen, sich zu öffnen. Je mehr Sie wissen, desto leichter wird es für Sie, den richtigen Weg zu finden, um das Problem anzugehen.

Was können Sie tun, nachdem Sie wissen, dass Ihr Kind im Cyberspace gequält wird?

Einer der ersten Schritte ist das Sammeln von Beweisen: Der Nachweis der unangemessenen Ansprache, Erpressung oder weitere Arten der Belästigung Ihres Kindes, aber auch die anderer, kann den zuständigen Behörden vorgelegt werden.

Wenn Ihnen alles bedrohlich erscheint, sollten Sie sich an die Polizei wenden. Den möglichen Verdacht, dass das Mobbing von der Schule oder einer Klasse ausgeht, sollten mit der Schule Ihres Kindes sicher thematisiert werden. Nachdem die Beweise gesammelt worden sind, ist es wichtig, Ihr Kind von dem Albtraum zu befreien – das bloße Ignorieren würde in den meisten Fällen den Mobber höchstwahrscheinlich dazu ermutigen, weiterzumachen.

Jeder Tag wird ein sicherer Internet-Tag sein, solange Sie auf allen angeschlossenen Geräten eine hochwertige Cybersicherheitslösung verwenden. Qualitätssicherungssoftware hält nicht nur bösartige Dateien fern, sondern bietet oft auch eine Kindersicherung, mit der Sie erkennen, falls unerwünschte Ereignisse passieren, die Ihren Kindern seelischen Schaden zufügen.

Es war noch nie so einfach, ein wachsames Auge auf seine Kinder und Angehörigen zu werfen.