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Die gefährlichsten Internet-Bedrohungen der vergangenen 20 Jahre

 

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Von Friday 13. über IloveYou bis hin zu Conficker: Seit zwanzig Jahren kämpft Panda Security nun gegen Viren, Würmer, Trojaner und andere Internet-Bedrohungen. Im Rahmen seiner Rückschau auf zwei Jahrzehnte Sicherheits-Technologien hat Panda seine gefährlichsten Gegner chronologisch zusammengestellt:

Friday 13 oder Jerusalem

Erschaffen: 1988, Israel

Ziel des Schädlings war es, an jedem Freitag, den 13. alle angewendeten Programme des befallenen Computers zu löschen. Die Bezeichnung Jerusalem gründet darauf, dass er zum ersten Mal in Jerusalem entdeckt wurde und angeblich an den 40sten Geburtstag von Israel erinnern soll.

Barrotes

Erschaffen: 1993, Spanien

Einmal in den Computer eingedrungen blieb der Schädling bis zum 5. Januar unbemerkt und tatenlos. Erst dann platzierte er mehrere Balken auf dem Monitor.

Cascade oder Falling Letters

Erstmals aktiv: 1997, Deutschland

Bei einer Infektion verwandelt dieses Exemplar die Buchstaben auf dem Bildschirm in eine Kaskade.

CIH oder Chernobyl

Erschaffen: Taiwan, 1998

Dieser Virus benötigte nur eine Woche um sich zu verbreiten und tausende von Computern zu infizieren.

Melissa

Erschaffen: 1999, USA

Der Wurm verbreitete sich enorm schnell per E-Mail und lockte die Anwender mit der Betreffzeile: „Here is that document you asked for…don’t show anyone else“.

ILoveYou oder Loveletter

Erschaffen: 2000 Phillipinen

Der berühmte Wurm verbreitete sich binnen weniger Tage explosionsartig und erzeugte Schäden in Millionenhöhe. Seine Bezeichnung stammt daher, dass er sich per E-Mail mit der Betreffzeile „I love you“ verbreitete.

Klez

Erschaffen: 2001, Deutschland

Die Eigenart Schädling war so programmiert, dass er Computer nur am 13. Tag von ungeraden Monaten infizierte.

Nimda.

Erschaffen: China, 2001

Die Bezeichnung Nimda bedeutet umgekehrt buchstabiert: Admin. Dies gründet auf die Fähigkeit, Administrationsrechte auf infizierten Computern zu erstellen.

SQLSlammer

Erschaffen: 2003

Der Computerwurm befiel in wenigen Tagen mehr als eine halbe Millionen Server.

Blaster

Erschaffen: 2003, USA

Der Code des Schädlings verbarg die Nachrichten „I just want to say lave you San!!“ und „Billy Gates, why do you make this possible? Stop making money and fix your Software”.

Sobig

Erschaffen: 2003, Deutschland

Sobig.F, die sechste Variante dieses Virus verursachte die schwersten Schäden. Sie kopierte sich am 19. August 2003 mehr als Millionen mal selbst.

Bagle

Erschaffen: 2004

Setzt man diesen Wurm in Relation zu seinen zahlreichen Varianten gilt er als einer der produktivsten Schädlinge überhaupt.

Netsky

Erschaffen: 2004, Deutschland

Das Exemplar stammt aus der Feder des Programmierers des berühmten Sasser-Virus. Es nutzte Sicherheitslücken im Internet Explorer um in Computer eindringen zu können.

Conficker oder Downadup, Downup

Erschaffen: 2008,

Der aktuellste der einflussreichen Schädlinge infizierte Computer mit Microsoft Betriebssystemen, insbesondere mit der Version Windows XP. Neben einer Sicherheitslücke in diesem System nutete der Wurm auch Wechseldatenträger wie USB-Sticks oder ähnliches zu seiner Verbreitung.

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Koobface wieder bereit zum Angriff

Die Panda Security Labore entdeckten 60 neue, aktive Domains, die den Wurm Koobface verbreiten. Der speziell auf den Angriff über soziale Netzwerke konstruierte Schädling treibt sein Unwesen hauptsächlich auf Facebook. Luis Corrons, Direktor der Panda Labore, beschreibt das Vorgehen der neuen Wurm-Variante:

Die Urheber verbreiten die nächste Stufe des Schädlings über die übliche Methode. Über Facebook versenden Sie E-Mails, die einen Link auf ein „Cooool Video“ enthalten. clip_image002
Klicken die User auf den Link werden sie automatisch an einen von Koobface kontrollierten Server weitergeleitet. Der wiederum führt sie auf eine falsche Codec-Seite des Sozialen Netzwerkes, über die der Empfänger die schädliche E-Mail angeblich empfing. clip_image004) Dort stellen die Kriminellen einen angeblich für das Video notwendiges Flash Player Upgrade zum Download bereit. Fallen die Anwender darauf herein, wird ihr Rechner zur weiteren Verbreitung des Wurmes genutzt.

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(Screenshot der Koobface Verbindungs-Logs)

Bei einer Infektion lädt Koobface umgehend drei weitere EXE-Dateien nach:

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Zusätzlich installieren die Betrüger eine falsche Sicherheitssoftware auf dem Rechner. clip_image008

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