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Koobface wieder bereit zum Angriff

Die Panda Security Labore entdeckten 60 neue, aktive Domains, die den Wurm Koobface verbreiten. Der speziell auf den Angriff über soziale Netzwerke konstruierte Schädling treibt sein Unwesen hauptsächlich auf Facebook. Luis Corrons, Direktor der Panda Labore, beschreibt das Vorgehen der neuen Wurm-Variante:

Die Urheber verbreiten die nächste Stufe des Schädlings über die übliche Methode. Über Facebook versenden Sie E-Mails, die einen Link auf ein „Cooool Video“ enthalten. clip_image002
Klicken die User auf den Link werden sie automatisch an einen von Koobface kontrollierten Server weitergeleitet. Der wiederum führt sie auf eine falsche Codec-Seite des Sozialen Netzwerkes, über die der Empfänger die schädliche E-Mail angeblich empfing. clip_image004) Dort stellen die Kriminellen einen angeblich für das Video notwendiges Flash Player Upgrade zum Download bereit. Fallen die Anwender darauf herein, wird ihr Rechner zur weiteren Verbreitung des Wurmes genutzt.

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(Screenshot der Koobface Verbindungs-Logs)

Bei einer Infektion lädt Koobface umgehend drei weitere EXE-Dateien nach:

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Zusätzlich installieren die Betrüger eine falsche Sicherheitssoftware auf dem Rechner. clip_image008

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PandaChallenge Teil 3: Hard Level!

Panda Challenge

Der letzte und härteste Code ist nun veröffentlicht.

Hier geht es zur Challenge.

Viel Erfolg!!!

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PandaChallenge: Medium Level!

HIER geht es zum zweiten Code.

Viel Erfolg!!!

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Panda Security Quartalsbericht (2/2009): Trojaner beherrschen die Malware-Industrie

  • - Trojaner zeichnen sich für einen Drittel aller Infektionen zwischen April und Juni  verantwortlich. Downloader.MDW galt als aktivster Trojaner im zweiten Quartal.
  • - Missbrauch des Mikroblogs Twitter, BlackHat SEO – Techniken sowie eine detaillierte Studie des Wurms Waledac als weitere Themen des aktuellen Reports
  • - vollständiger Quartalsbericht steht als Download unter  http://www.pandasecurity.com/img/enc/Quarterly_Report_PandaLabs_Q2_2009.pdf zur Verfügung

Mit einem Anteil von 70% beherrschte der Trojaner deutlich das Volumen neu programmierter Malware zwischen April und Juni. In dieser Zeit verantwortete er ebenfalls die meisten Infektionen. Mit einer Rate von 34,37% nimmt er damit auch in dieser Kategorie den vordersten Rang ein. Dies geht aus dem aktuellen Quartalsbericht von Panda Security hervor. Während sich der Prozentsatz der Spyware fast um die Hälfte verringerte (von 13,1% in Q1 auf 6,9% in Q2) traten entsprechend mehr Adware-Varianten auf. Die schädliche Software zeigt im Vergleich zum vorigen Quartal einen drastischen Anstieg von 7,54 auf 16,37 Prozent. Dies führt Panda Security auf den vermehrten Vertrieb falscher Antiviren-Software zurück, der sich derzeit als das lukrativste Geschäftsfeld im Bereich der Online-Kriminalität herausstellt. Adware versursachte im zweiten Quartal 19,62% aller Infektionen.

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Insgesamt infizierte der Trojaner Downloader MDW im zweiten Quartal dieses Jahres die meisten Computer. Tritt er in Aktion ist besonders gefährlich, dass er weitere Malware herunterladen wird. Außerdem setzt er den Security-Level des jeweiligen PC herab und verhindert seine Entdeckung durch bestimmte Anti-Monitoring-Funktionen.

Im internationalen Vergleich der Infektionsraten belegt Deutschland mit rund 14% zwar die untersten Ränge, musste aber einen Zuwachs von rund drei Prozent hinnehmen. Ansonsten zeigt die Erfolgsquote der Internet-Angriffe im zweiten Quartal kaum Veränderungen. Taiwan (ca. 33%), Türkei (ca. 28%) und Polen (ca. 27 %) weisen nach wie vor die höchsten Infektionsraten auf.

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