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Panda Security meldet Negativ-Rekord: Über 22 Millionen neue Malware-Exemplare in 2009
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Trojaner und falsche Antivirensoftware tragen höchsten Anteil an neuen Schädlingen
Spam immer noch beliebteste Verbreitungsmethode: Nur 8% aller E-Mails legitim
Mit über 22 Millionen neuen Malware-Exemplaren zeigte sich die Malware-Industrie im vergangenen Jahr so produktiv wie noch nie zuvor. Gegenüber 2008 stieg die Anzahl der Malware-Exemplare von über 17 Millionen auf 40 Millionen Schädlinge, wie der Jahresreport 2009 von Panda Security zeigt. Der Anti-Viren-Spezialist analysierte in seinen PandaLabs im Jahr 2009 damit mehr neue Malware-Exemplare als in seiner gesamten 20-jährigen Unternehmensgeschichte zusammen. Den größten Anteil am Gesamtvolumen hatten Trojaner und falsche Antivirensoftware.
Mit 92 Prozent dominierte Spam die Postfächer der Email-Accounts und war somit immer noch vorherrschend an der Malware-Verbreitung beteiligt. Dennoch wurden aber soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder YouTube immer mehr zur Verbreitung genutzt. Auch die Manipulation von Suchergebnissen, sogenannte Blackhat SEO Attacken nahmen im vergangenen Jahr deutlich zu.
Warnung vor den „stillen Teilhabern“
66 Prozent der Schädlinge waren Trojaner, gefolgt von Adware mit knapp 18 Prozent. Viren, Spyware, Würmer und anderem Malware-Typen machen insgesamt nur einen Anteil von 16 Prozent aus. Das zeigt, dass insgesamt viel mehr Gefahr von scheinbar „unspektakulären“ Schädlingen ausgeht als von Malware wie dem Conficker-Wurm, der eine hohe Aufmerksamkeit der Medien und der User erhielt.
Für 2010 prognostiziert PandaLabs weiterhin eine massive Bedrohungszunahme. Als potentielle Angriffsziele gelten vor allem Windows7 und Mac. Der komplette Jahresreport 2009 steht (in englischer Sprache) zum Download unter: http://www.pandasecurity.com/img/enc/Annual_Report_PandaLabs_2009.pdf zur Verfügung.
PandaLabs entdeckt gefälschte facebook-Seite
facebook-Phishing-Seite will Passwörter von Nutzern ausspionieren / Panda Security gibt Tipps zum Schutz vor nachgemachten Webseiten
Über 5 Millionen Deutsche sind derzeit bei facebook registriert. Doch wer Kontakt zu Freunden und Verwandten halten will, kann unbemerkt in eine böse Falle tappen: PandaLabs, das Labor für Malware-Analyse und -Erkennung von Panda Security, hat eine Webseite entdeckt, die das Aussehen von facebook nachahmt. Die Seite wurde offensichtlich dafür entwickelt, Passwörter von Nutzern des sozialen Netzwerks abzugreifen.
Die URL und die Aufmachung der gefälschten Webseite ähneln dem echten facebook so sehr, dass Nutzer ihr leicht auf den Leim gehen. Gibt man seinen User-Namen und sein Passwort auf der Seite ein, erscheint eine Fehlermeldung. Dies könnte dem Nutzer einen Hinweis geben, dass er tatsächlich auf einer falschen Seite gelandet ist. Alle Daten, die auf der gefälschten Webseite eingegeben werden, gelangen in die Hände ihrer Urheber. „Diese betrügerische URL wird wahrscheinlich per E-Mails und Blackhat SEO Attacke verbreitet“, vermutet Luis Corrons, Technischer Direktor der PandaLabs. „Haben Cyber-Kriminelle erst mal die Zugangsdaten eines Nutzers, können sie alle möglichen Aktionen von seinem Account aus starten, inklusive Publizieren von Spam-Kommentaren mit wieder gefälschten Links, oder Versenden von Mitteilungen in die Postfächer der Kontakte.“
Tipps zum Schutz
Um nicht Opfer der Fälscher zu werden, rät Panda zu folgenden Maßnahmen:
1. Auf unerbetene E-Mails sollte man weder antworten noch auf Links daraus klicken.
2. Man sollte genau überprüfen, ob man wirklich die URL von facebook (www.facebook.com) geöffnet hat, bevor man Daten eingibt. Gefälschte Webseiten nutzen häufig ganz ähnliche Adressen, in denen beispielsweise nur ein Buchstabe vertauscht ist.
3. Hat man seine Daten bereits auf einer falschen Seite eingegeben, sollte man schnellstmöglich sein Passwort ändern, um zu verhindern, dass jemand auf den Account zugreift.
4. Sollte man auf den eigenen Account schon nicht mehr zugreifen können, bietet facebook Möglichkeiten an, den Besitz des Accounts zurückzufordern.










Hier bloggt Danica Dorawa aus der Panda PR Abteilung über aktuellen Sicherheits- themen, sowie Neuigkeiten rund um Panda Security und seine Produkte.
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