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Gegen den Trend: Zahl der infizierten PCs im Februar zurückgegangen

Während im Januar über die Hälfte aller mit dem Online-Scanner ActiveScan überprüften Computer verseucht waren, sind die Infektionszahlen im Februar deutlich zurückgegangen. Die Auswertungen des Scanners von Panda Security, der kostenfrei von allen Usern zur Überprüfung ihrer Systeme genutzt werden kann, haben ergeben, dass 39 Prozent aller Systeme mit verschiedenen Schädlingen verseucht waren. Keine Veränderungen gab es hingegen bei der Verteilung der verschiedenen Malware-Arten: Die aktivsten Schädlinge waren auch im Februar Trojaner. Sie waren für 61% aller Infektionen verantwortlich. Am zweithäufigsten wurden mit 11% Viren gefunden, dicht gefolgt von Würmern mit 9%.

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Im direkten Ländervergleich hingegen gab es einige Veränderungen. Thailand, im Januar noch auf dem ersten Platz der Länder mit den höchsten Infektionszahlen, konnte im Februar einen Rückgang verbuchen und landet nun auf dem dritten Platz. Anders sieht es da in China aus. Im Vormonat noch auf dem zweiten Platz, führt die Republik nun die Länderstatistik an. Den zweiten Platz belegt die Ukraine. Auch andere Länder sind in der Statistik nach vorne gerutscht. In den Vereinigten Staaten und in Frankreich wurden zwar nicht so viele kompromitierte Rechner registriert, doch die beiden Länder arbeiten sich kontinuierlich in der Statistik nach vorne – was in diesem Fall eine negative Tendenz darstellt. Die Vereinigten Staaten, im Januar noch auf dem 14. Platz, stehen nun auf Rank 9, und Frankreich hat einen Sprung von Platz 15 auf Platz 11 gemacht.

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50% aller PCs weltweit mit Malware infiziert

Über die Hälfte aller Computer weltweit waren im Januar mit mindestens einer Schadsoftware verseucht – das ergaben die Auswertungen des kostenfreien Online-Scanners von Panda Security, der von allen Usern, unabhängig davon ob sie eine Antivirenlösung im Einsatz haben oder nicht, zum Überprüfen ihrer Systeme genutzt werden kann. Die Infektionszahlen variieren natürlich von Land zu Land. So wurden in Deutschland auf 33% aller gescannten Rechner Schadprogramme gefunden – in Thailand hingegen waren es 67%.

Den gesammelten ActiveScan Daten zufolge gingen 59% der Infektionen von Trojanern aus, 12% aller Systeme waren von Viren befallen und bei 9% aller PCs, die überprüft wurden, hat der Panda-Scanner Würmer entdeckt. Weniger Infektionen verursachten folgende Schädlinge: 8% Adware, 4% Hacking Tools und 2% Backdoors. Die restlichen 6% der Infektionen gehen auf das Konto von Dialern, Jokes, PUPs, Rootkits, Tracking Cookies, Security Risks und Spyware.

 

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Die meisten Infektionen wurden von folgenden Schädlingen verursacht:

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Thailand, China, Taiwan, Russland und die Türkei belegen im Länder-Vergleich die Top Positionen mit den höchsten Infektionszahlen. Länder, wie Brasilien oder Polen, die in den vergangenen Monaten zu den „Malware-Paradiesen“ gehörten, sind im Ranking nach hinten gerutscht – was in diesem Fall eine Verbesserung bedeutet.

 

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Allen Usern, die ihre Systeme nach Malware überprüfen möchten, stellt Panda Security den kostenfreien Panda ActiveScan unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.pandasecurity.com/activescan/index/?lang=de-DE

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Die 10 wichtigsten Bedrohungen im Jahr 2011

Im Jahr 2011 wird sich die Bedrohungssituation im Internet maßgeblich verändern, das teilen die Experten der Panda Security Anti-Malware Labore, der PandaLabs, mit: Der sogenannte Cyber-Krieg wird sich immer mehr ausweiten, Hacktivismus wird zu einem zentralen Begriff und Schadprogramme werden immer profitorientierter. Zu den Protagonisten in der Malware-Szene werden schädliche Codes, die sich flexibel an Umgebungen anpassen und sich über Soziale Medien und Social Engineering verbreiten. Ebenso wird es einen Anstieg der Malware für Mac Betriebssysteme geben und abermalige Versuche 64-Bit Systeme zu attackieren sowie neue Zero-Day Exploits.

Luis Corrons, der Technische Direktor der PandaLabs, fasst die wichtigsten Trends des Jahres 2011 zusammen:

1. Malware-Anstieg

Ein konstantes Thema in den vergangenen Jahren war der kontinuierliche Anstieg in der Anzahl der Malware, die neu programmiert wurde. Auch 2010 wurden mit 20 Millionen neuer schädlicher Codes bedeutend mehr bösartige Programme entwickelt als im Vorjahr, jedoch macht sich ein neuer Trend bemerkbar, der die Wachstumsrate betrifft: Gab es in den Jahren zuvor noch einen Anstieg um über 100%, hatten wir 2010 „lediglich“ eine Zunahme von 50%.

2. Cyber-War

Cyberspionage und militärische Hacker läuten eine neue Ära im Internet ein. Stuxnet und Wikileaks haben einen Wendepunkt in der Geschichte der Cyber-Konflikte markiert. Das Netz dient als Schlachtfeld: Cyberattacken, die Webseiten lahmlegen; Spionage- und Sabotageversuche im staatlichen Auftrag; Kontrollübernahme spezifischer Computersysteme von Regierungs- und Versorgungsstellen, etc. sind nur der Anfang im Zeitalter digitaler Kriegsführung. Solche Angriffe werden im neuen Jahr immer wieder auftauchen, auch wenn sie von der Öffentlichkeit oftmals nicht wahrgenommen werden.

3. Cyber-Protest

Eine der Hauptgefahren im Jahr 2011 wird vom Protest durch Online-Sabotage, dem sogenannten Haktivismus, ausgehen. Damit gemeint ist eine Mischform aus Hacking-Techniken und Aktivismus, also die Störung eines Webauftritts durch einen virtuellen Sitzstreik per Server-Blockade oder durch eine Manipulation der Webseite. Dieses Vorgehen wurde Ende vergangenen Jahres durch die Protest-Aktionen gegen Unternehmen bekannt, die Wikileaks-Gründer Julian Assange keine Unterstützung gewährten. Besonders besorgniserregend dabei ist, dass sogar User mit eingeschränktem technischem Know-How an solchen Denial-of-Service-Attacken oder Spam-Kampagnen teilnehmen können.

4. Social Engineering

Ein IT-Sprichwort besagt, dass „die gefährlichste Schwachstelle immer vor dem PC sitzt“. Bedenkt man, dass Social Engineering Techniken noch immer von Internet-Betrügern genutzt werden und auch zu Erfolgen führen, stimmt das wohl. Allein die „Arbeitsumgebung“ und der jeweilige Inhalt ändern sich. Im Jahr 2010 haben sich Soziale Medien als perfektes Tool für Social Engineering erwiesen. Immer wieder wurden Mitglieder insbesondere der beiden populärsten Sozialen Netzwerke „Facebook“ und „Twitter“ attackiert.

Auch BlackHat SEO Attacken (Einstellen von gefälschten Webseiten in Suchmaschinenergebnisse) werden bei Hackern weiter beliebt sein. Mit aktuellen Themen werden sie versuchen in die Malware-Falle zu locken. Ebenso Schädlinge, die als Plug-In, Media Player oder andere Applikationen getarnt werden.

5. Windows 7 Malware

Als Windows 7 Ende 2009 von Microsoft gelauncht wurde, prophezeiten die Experten der PandaLabs, dass es ungefähr zwei Jahre dauern wird, bis dieses Betriebssystem von massiven Angriffen betroffen sein wird. 2010 haben wir schon die ersten Bedrohungen entdeckt, die speziell für Windows 7 entwickelt wurden, in den nächsten Monaten erwarten wir da einen signifikanten Anstieg.

6. Mobiltelefone

Die ewige Frage: Wann erreicht uns eine Angriffswelle gegen Mobiltelefone? Luis Corrons geht davon aus, dass Handys in den nächsten Monaten zwar auch im Visier von Cyber-Kriminellen stehen werden, Anzeichen für eine massive Verbreitung sieht er aber nicht. Die meisten bekannten Bedrohungen zielen bis dato auf Geräte mit Symbian Betriebssystemen. Das wird sich aber ändern. Android rückt immer mehr in den Fokus von Hackern.

7. Tablets?

Luis Corrons geht davon aus, dass Tablet-PCs eine wichtige Rolle in der Malware-Programmierung spielen werden. Die Beliebtheit dieser Geräte sowie die überwältigende Dominanz des iPads werden dafür sorgen, dass Mitbewerber in diesen Marktbereich einsteigen werden und ihn damit auch für Cyber-Kriminelle attraktiver machen.

8. Mac

Auch wenn Mac-Systeme als recht sicher gelten, sind die User schutzbedürftig, denn die Angreifbarkeit von Mac-Systemen nimmt zu. Außerdem können sie, ohne es zu wissen, Windows-Schädlinge übertragen und zur Verbreitung beitragen. Mit dem wachsenden Marktanteil von Apple gibt es auch immer mehr Sicherheitslücken in Mac-Systemen.

9. HTML5

HTML5 ist zwar noch nicht auf dem Markt, gilt aber schon jetzt als ein perfektes Ziel für Kriminelle. Die Tatsache, dass keine zusätzlichen Plugins, wie Flash Player, eingesetzt werden müssen und jeder Browser damit beispielsweise Video- und Audio-Dateien direkt abspielen kann, macht es für Hacker noch interessanter Sicherheitslücken ausfindig zu machen. Corrons erwartet die ersten Angriffe in den nächsten Monaten.

10. Dynamische Verschlüsselung

Verschlüsselte Bedrohungen, die so entwickelt sind, dass sie sich mit einem Server verbinden und ihren eigenen Code verändern, bevor sie identifiziert werden können, werden auch weiterhin auftauchen. Mit Hilfe dieser Schädlinge werden insbesondere Unternehmen attackiert und kritische Unternehmensdaten gestohlen, die auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.

Um Malware-Infizierungen zu vermeiden, stellt Panda Security allen Usern den kostenfreien Panda Cloud Antivirus zur Verfügung: www.cloudantivirus.com

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Zahl des Monats November

Mit dem wachsenden Marktanteil von Apple erscheinen auch immer mehr Schädlinge für Mac-Systeme. Die Sicherheitslabore von Panda Security zählen insgesamt über 5.000 Schädlinge, die Mac-Systeme angreifen und schätzen die Neuprogrammierungen auf 500 Samples pro Monat – Tendenz steigend.

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