PandaNews

Luis Corrons

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Diese Köder nutzen Hacker am liebsten…

In einer neuen Studie von Panda Security hat das Sicherheitsunternehmen Webseiten analysiert, die von Hackern am häufigsten für ihre Cyber-Angriffe genutzt werden. Als Grundlage der Studie dienten alle sich im Einsatz befindenden Sicherheitslösungen des Security-Anbieters. Die Auswertung aller von Panda geblockten Webseiten im ersten Quartal 2011 ergaben folgende Resultate: 25,02% der schädlichen Webseiten nutzen Videos und multimediale Inhalte, um Benutzer in die Malware-Falle zu locken. 21,63% täuschen ihre Opfer mit Installern und Programm-Updates und 16,53% mit Cracks (Computerprogramme, die den Kopierschutz anderer Programme entfernen) sowie Keygens (Programme, die Passwörter für Verschlüsselungsmechanismen erstellen). Gerade wegen ihrer Beliebtheit bei Computer-Usern werden diese Programme auch zur Verbreitung von Schädlingen genutzt. Ebenso verhält es sich auch mit sozialen Medien: 16% aller geblockten Seiten waren URLs zu verschiedenen sozialen Netzwerken, wie Facebook, Messenger, Tuenti und MySpace.

Im Ranking tauchen zudem noch eBooks mit 5,25% auf, gefolgt von P2P Downloads (Ares, Torrent, eMule, etc.) mit 4,21% und Seiten mit pornographischen Inhalten (4,18%). Nur in wenigen Fällen versteckten sich Schadprogramme in Webseiten, die verschiedene Software-Programme, Betriebssysteme, Browser, Videospiele und Antiviren-Software anbieten.

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Der Technische Direktor der PandaLabs, Luis Corrons, erklärt das folgendermaßen: „Benutzer lassen sich immer wieder in die Irre leiten. Sie vergessen alle Vorsichtsmaßnahmen, wenn sie mit einem Video oder einer Anwendung konfrontiert werden, die ihr Interesse in besonderem Maße weckt. Diese Technik hat sich zu einer Geheimwaffe für Cyber-Kriminelle entwickelt, die eine minimale Investition erfordert und dennoch eine große Anzahl von Opfern findet. Die meisten dieser schädlichen Seiten laden ohne das Wissen des Benutzers Trojaner herunter und infizieren den Rechner. Aus diesem Grund sollte man auch immer eine aktualisierte Sicherheitslösung installiert haben, die vor diesen Gefahren schützt und den Zugriff auf gefährliche Seiten blockt.“

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Täglich 73.000 neue Schädlinge – 26% mehr als 2010

Fast jede Sekunde erscheint ein neuer Computerschädling. Seit Beginn des Jahres 2011 haben die PandaLabs, die Panda Security Sicherheitslabore, durchschnittlich 73.000 neue Schadprogramme pro Tag entdeckt – das entspricht einer Zunahme von 26% im Vergleich zum ersten Quartal im Jahr 2010.

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Mit 70% gehörten die meisten der identifizierten Malware-Exemplare zur Kategorie der Trojaner. Das hängt vor allem damit zusammen, dass sich Trojaner am besten zum Ausspähen von vertraulichen Daten und damit zu illegalen Geldgeschäften über gehackte Online-Banking-Konten eignen. „Die Verbreitung von Online-Tools, die es auch nicht versierten Computer-Nutzern ermöglichen Trojaner einfach und bequem innerhalb von Minuten zu programmieren, ist ebenso ein Grund dafür, dass die Anzahl von Trojanern so imposant wächst“ erklärt Luis Corrons, der Technische Direktor der PandaLabs.

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Dennoch sind nicht alle Trojaner-Arten bei Hackern und Internet-Betrügern gleichermaßen beliebt. Während immer mehr Downloader im Umlauf sind, ist die Zahl der Banker-Trojaner in den vergangenen Monaten zurückgegangen. Downloader sind eine Unterart von Trojanern, die immer wieder gerne eingesetzt werden, weil sie dank ihres kurzen Codes unbemerkt in ungesicherte Systeme eindringen können und weitere Malware auf infizierte Computer herunterladen.

Die Experten der PandaLabs empfehlen allen Usern ihre Systeme mit einer Sicherheitslösung zu schützen und stellen dafür die beiden kostenfreien Tools Panda Cloud Antivirus und Panda ActiveScan zur Verfügung:

http://www.cloudantivirus.com/de/

http://www.pandasecurity.com/activescan/index/?lang=de-DE

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Ungewöhnliche Betrugsmasche von Cyber-Kriminellen

Aktuell kursieren gefälschte Job-Angebote für attraktive Führungspositionen in… Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, etc. Eigentlich nichts Neues, versuchen doch Internet-Betrüger schon seit Jahren Computer-Nutzer mit tollen Jobs in die Cyber-Falle zu locken. Was aber in diesem Fall erstaunlich ist, ist die außergewöhnliche Auswahl der Länder, in denen man dafür reisen sollte. Luis Corrons, Direktor der PandaLabs, wundert sich über die ungewöhnlichen Ziele: „Was kommt als nächstes: Ägypten? Libyen? Internet-Kriminelle sollten sich vielleicht etwas besser auf dem Laufenden bezüglich des Weltgeschehens halten.“

 

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Luis Corrons zum WildList Reporter of the Year gewählt

WildList_Reporter_of _the_year Luis Corrons, Technischer Direktor der PandaLabs, der Sicherheitslabore von Panda Security, wurde von der WildList Organization International zum “WildList Reporter of the Year” gewählt. Der WildList-Award wurde Corrons auf der AVAR (Association of AntiVirus Asia Researchers) Konferenz in Bali übergeben.