Derzeit sorgen Hackerattacken, die mithilfe der Ransomware ‚Cryptolocker‘ durchgeführt werden, für viel Wirbel in den Krankenhäusern des Landes: Am Mittwoch vergangener Woche wurde bekannt, dass ein Verschlüsselungstrojaner die IT eines Krankenhauses in Neuss infiziert und wichtige Daten verschlüsselt hat. Am folgenden Freitag meldete das Klinikum Arnsberg einen Cyberangriff durch Ransomware. Laut weiteren Medienberichten waren zuvor auch Krankenhäuser in Mönchengladbach, Essen, Kleve und Köln von Beeinträchtigungen aufgrund ähnlicher Schadsoftware betroffen.

Doch nicht nur in Deutschland werden Kliniken von Cryptolockern lahmgelegt. Wie das Internetportal heise.de meldet, ist das Hollywood Presbyterian Medical Center in Los Angeles bereits seit dem 5. Februar nur eingeschränkt funktionsfähig. Die Hacker forderten hier ein Lösegeld von umgerechnet rund 3 Millionen Euro für die Herausgabe des Codes zur Entschlüsselung der gekidnappten Daten.

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Vielleicht haben Sie sich in Anbetracht dieser Hiobsbotschaften auch schon einmal gefragt, wie Sie es vermeiden können, dass eine derartige Cryptolocker-Malware Zugriff auf Ihre privaten Daten erlangt und alle Dateien verschlüsselt, die auf Ihrem Gerät gespeichert sind?

Als grundlegende Sicherheitsmaßnahmen empfehlen wir, dass Sie Ihr Betriebssystem stets auf dem aktuellen Stand halten, um Sicherheitsprobleme zu vermeiden. Öffnen Sie keine E-Mails oder Anhänge aus unbekannten Quellen. Außerdem sollten Sie nicht auf unsicheren Webseiten surfen. Ganz wichtig ist vor allem eine gute Antivirenlösung, die ebenfalls immer auf dem neuesten Stand sein sollte. Im besten Fall ist diese mit einem speziellen Cryptolocker-Schutz ausgestattet.

So bieten Panda Internet Security 2016 und Panda Global Protection 2016 mit dem Feature ‚Datenabschirmung‘ eine zusätzliche Schutzschicht gegen Malware, die versucht auf sensible Benutzerdaten zuzugreifen, um diese zu stehlen, zu löschen oder zu verschlüsseln. Letzteres tut zum Beispiel der Verschlüsselungstrojaner Cryptolocker. Dieser codiert die Daten mit einem einzigartigen, privaten Key für jeden Computer, den er angreift. Ein derartiges Vorgehen macht es schwierig, die Daten wiederherzustellen, auch wenn die Malware vom PC entfernt wurde. Für die Zusendung des Entschlüsselungs-Keys verlangen die Hacker von Ihren Opfern ein Lösegeld.

Pandas Datenabschirmungsfunktion ermöglicht dem Nutzer, den Ort der Daten, die geschützt werden sollen, festzulegen und Zugangsberechtigungen auf installierte Programme zu vergeben. Das bedeutet, dass Sie mit Panda Ihre wertvollsten Informationen schützen können, auch wenn Ransomware auf Ihren Computer gelangt. Und so funktioniert es:

Wenn Sie das Interface zum ersten Mal öffnen, sehen Sie den Assistenten, mit dem Sie das Feature ‚Datenabschirmung‘ aktivieren können. Sobald dies geschehen ist, können Sie festlegen, welche Programme auf Ihre Dateien zugreifen dürfen, und Berechtigungen für bestimmte Anwendungen vergeben, damit diese auf Ihre Daten zugreifen können.

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Die Option ‚Sichere Anwendungen dürfen auf geschützte Daten zugreifen‘ ist standardmäßig aktiviert und erlaubt allen Apps, die Panda als sicher ansieht, den Zugriff auf die Dateien. Darüber hinaus können Sie festlegen, welche Aktion ausgeführt wird, wenn eine unbekannte Applikation auf sensible Daten zugreifen will: Wählen Sie ‚Ablehnen‘ oder ‚Mich fragen‘.

Zusätzlich zu den oben genannten Basis-Sicherheitsmaßnahmen sowie einer guten Antiviren-Software mit Datenabschirmungsfunktion empfehlen wir eine weitere Maßnahme, um Cryptolockern ihre Arbeit zu erschweren: Neutralisieren Sie Keylogger. Diese Programme werden von Cyberkriminellen benutzt, um Ihre Passwörter zu ermitteln und zu stehlen. Auch die Nutzung einer virtuellen Tastatur für die Eingabe sensibler Zugangscodes – beispielsweise für Ihr Bank- oder E-Mail-Konto – ist eine äußerst sinnvolle Schutzmaßnahme.

Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, wie wichtig es ist, ein gutes Backup-System für Ihre wertvollsten Dateien zu haben. Das hilft Ihnen, den Schaden gering zu halten, nicht nur im Falle von Malware-Infektionen, sondern auch wenn Sie Hardware- oder andere Computerprobleme haben.

Natürlich schützt Panda seine Kunden nicht nur im privaten Umfeld vor Cryptolocker-Angriffen. Denn gerade im geschäftlichen Umfeld ist ein effektiver Schutz vor Ransomware dringend geboten – wie die oben genannten Beispiele aus dem Gesundheitswesen zeigen. Hier bietet Panda mit seiner jüngsten Produktentwicklung Panda Adaptive Defense 360 ein Schutzsystem auf höchstem technischen Niveau, das – durch seine kontinuierliche und lückenlose Überwachung aller laufenden Anwendungen innerhalb eines Unternehmens – in der Lage ist, Cryptolocker und all seine Varianten zuverlässig zu stoppen.

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