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Die Empfehlungen, welche Sicherheitsmaßnahmen in Anbetracht der ständig wachsenden Cyberbedrohungen notwendig und sinnvoll sind, lassen Raum für Verbesserungen. In Online-Artikeln und Blockeinträgen werden häufig Maßnahmen angepriesen, die für Privatleute bzw. IT-Laien unrealistisch sind, da sie entweder zu zeitaufwendig oder zu kompliziert sind, oder weil das Ergebnis den dahinterstehenden Aufwand nicht zu rechtfertigen scheint.

Aus diesem Grund hat Google im Juli dieses Jahres eine Studie vorgestellt, in der untersucht wurde, welche Sicherheitsvorkehrungen IT-Experten anwenden und inwiefern sich diese von der gängigen Praxis der Computer-Laien unterscheiden. Interessantes Ergebnis der Untersuchung:  Viele Maßnahmen, die die IT-Fachleute zum Schutz vor Cyberangriffen ergreifen, basieren auf gesundem Menschenverstand und sind so einfach, dass auch Nicht-Experten sie verhältnismäßig einfach umsetzen können.

Allerdings stellten die Initiatoren der Studie auch fest, dass der durchschnittliche PC-Nutzer in der Regel einige der Sicherheitsvorkehrungen, die die Fachleute dringend empfehlen, auslässt. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, sollten Sie die folgenden wichtigsten Schutzmaßnahmen befolgen.  So können Sie sich eine Menge Ärger ersparen:

1. Bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand

Vergewissern Sie sich, dass Sie die neueste Softwareversion Ihres Betriebssystems und der Programme, die Sie nutzen, installiert haben. Das gilt sowohl für den Computer als auch für Ihre Mobilgeräte. Denn die Hersteller beheben Schwachstellen, sobald sie diese entdeckt haben. Es liegt daher an Ihnen, dafür zu sorgen, dass Sie stets die neueste Version installieren. Um den Prozess zu vereinfachen, können Sie jederzeit automatische Updates erlauben.

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2. Wählen Sie starke Passwörter

Passwörter sind nach wie vor die beste Möglichkeit, um Ihre Geräte zu schützen. Bei der Wahl Ihrer Passwörter sollten Sie die folgenden grundlegenden Tipps befolgen: Nutzen Sie für jeden Service ein anderes Passwort. Wählen Sie Passwörter, die schwer zu erraten sind. Um dies zu gewährleisten, sollten Passwörter immer aus einem Mix von Buchstaben, Zahlen und Symbolen bestehen. Erneuern Sie zudem die Passwörter in regelmäßigen Abständen.

3. Doppelte Sicherheit ist immer besser als eine

Wenn Sie ein sicheres Passwort wählen, sind Sie auf dem richtigen Weg, aber das ist noch nicht ausreichend. IT-Experten empfehlen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, wann immer das möglich ist (beispielsweise bei Gmail oder Facebook). Wenn dann jemand versucht, auf Ihren Account zuzugreifen, wird der Service ihn nach einem Code fragen, der aber nur an Ihr Mobiltelefon gesendet wird. Auf diese Weise ist Ihr Account doppelt geschützt vor den Angriffen von Cyberkriminellen.

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4. Surfen Sie vorsichtig im Netz

Es gibt heute kaum etwas, das nicht im Internet zu finden ist. Jeden Tag können Sie Neues entdecken, wenn Sie im Netz surfen. Dabei sollten Sie jedoch stets genau darauf achten, worauf Sie klicken. Denn nicht alle Webseiten sind sicher und einige enthalten böse Überraschungen. Wenn Ihr Browser meldet, dass mit der aufgerufenen Seite etwas nicht stimmt, dann beachten Sie diese Warnung unbedingt. Selbst wenn es sich Ihrer Meinung nach um eine sichere Internetseite handelt, sollten Sie eine Warnung, dass die Website nicht die richtigen Sicherheitsprotokolle befolgt, ernstnehmen und das betreffende Portal im Zweifelsfall besser ignorieren.

5. Ein Antivirenschutz ist unverzichtbar

Eine zuverlässige und aktuelle Antivirensoftware inklusive Firewall ist nach wie vor die beste Barriere gegen die ständig zunehmenden Cyberangriffe. Ohne Malware-Schutz im Internet zu surfen, ist ein unnötiges Risiko, dass die IT-Fachleute unter keinen Umständen eingehen würden. Denn wenn der Rechner nicht geschützt ist, werde
 n Passwörter, Fotos oder Bankdaten zur leichten Beute von Hackern. Dabei muss ein guter Basisschutz nicht unbedingt teuer sein: Panda Free Antivirus hat in den jüngsten Tests hervorragend abgeschnitten und wurde von IT-Journalisten mehrfach als derzeit beste kostenfreie Antivirenlösung empfohlen.

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