Mit einem Anteil von 70% beherrschte der Trojaner deutlich das Volumen neu programmierter Malware zwischen April und Juni. In dieser Zeit verantwortete er ebenfalls die meisten Infektionen. Mit einer Rate von 34,37% nimmt er damit auch in dieser Kategorie den vordersten Rang ein. Dies geht aus dem aktuellen Quartalsbericht von Panda Security hervor. Während sich der Prozentsatz der Spyware fast um die Hälfte verringerte (von 13,1% in Q1 auf 6,9% in Q2) traten entsprechend mehr Adware-Varianten auf. Die schädliche Software zeigt im Vergleich zum vorigen Quartal einen drastischen Anstieg von 7,54 auf 16,37 Prozent. Dies führt Panda Security auf den vermehrten Vertrieb falscher Antiviren-Software zurück, der sich derzeit als das lukrativste Geschäftsfeld im Bereich der Online-Kriminalität herausstellt. Adware versursachte im zweiten Quartal 19,62% aller Infektionen.
Insgesamt infizierte der Trojaner Downloader MDW im zweiten Quartal dieses Jahres die meisten Computer. Tritt er in Aktion ist besonders gefährlich, dass er weitere Malware herunterladen wird. Außerdem setzt er den Security-Level des jeweiligen PC herab und verhindert seine Entdeckung durch bestimmte Anti-Monitoring-Funktionen.
Im internationalen Vergleich der Infektionsraten belegt Deutschland mit rund 14% zwar die untersten Ränge, musste aber einen Zuwachs von rund drei Prozent hinnehmen. Ansonsten zeigt die Erfolgsquote der Internet-Angriffe im zweiten Quartal kaum Veränderungen. Taiwan (ca. 33%), Türkei (ca. 28%) und Polen (ca. 27 %) weisen nach wie vor die höchsten Infektionsraten auf.
Panda Security und der World Wide Fund For Nature (WWF) treten auf internationaler Ebene zusammen für den Umweltschutz ein. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten die Parteien am 29. Juni 2009. Das IT-Sicherheitsunternehmen folgt dabei seinem sozialen Leitgedanken, Aktivitäten in den Bereichen Sport, Jugend- sowie Umweltschutz voranzutreiben und die Welt lebenswerter zu gestalten.
Panda-Bären auf einem gemeinsamen Weg: Inhalt der mehrjährigen Partnerschaft soll die Hilfe bei verschiedenen WWF-Initiativen sein. Panda Security setzt alle verfügbaren Kommunikationsmittel ein, um zusammen mit weiteren Unternehmen und Ländern akuten Fehlentwicklungen im Umweltmanagement entgegenzuwirken.
Der bekannte Pandabär der Umweltorganisation prangt seit Kurzem als Logo auf allen Sicherheitssuiten der 2010er-Reihe von Panda Security. „Wenn Kunden das WWF-Zeichen auf unseren Verpackungen sehen, erkennen sie, dass sie mit dem Kauf eines professionellen Computer-Schutzprogramms die Arbeit des World Wide Fund For Nature aktiv unterstützen“, erklärt Juan Santana, CEO des IT-Unternehmens. Dieses Werteverständnis geht mit der Philosophie des WWF einher, wie Juan Carlos del Olmo, CEO von WWF Spanien, bestätigt: „Um unsere wichtige Arbeit pro Umweltschutz auf der ganzen Welt fortführen zu können, setzen wir vermehrt auf die Gelder privater Investoren. Wir danken Panda Security für die Unterstützung und hoffen, dass viele weitere Unternehmen ihrem Beispiel folgen.“
Eine ungepatchte Microsoft Sicherheitslücke ermöglicht es derzeit hunderten Webseiten, etliche Anwender mit Schadcodes zu infizieren. Die Seiten werden zu einem Großteil in China gehostet und sind speziell darauf konzipiert, die aktuelle Schwachstelle der Microsoft Video ActiveX Control Komponente als Zugang zum Computer zu nutzen.
Hauptsächlich betroffen sind Anwender des Internet Explorers 7 auf Windows XP. Bis jetzt wurde noch kein offizielles Patch veröffentlicht, das heißt Anwender können sich infizieren, obwohl sie alle vorherigen Patches installierten. Vorerst stellt Microsoft eine Übergangslösung auf seiner Webseite bereit: http://www.microsoft.com/technet/security/advisory/972890.mspx
Panda Security schützt seine Anwender durch seine integrierten proaktiven Technologien. Trotz allem ruft der Sicherheits-Entwickler eindringlich dazu auf, das entsprechende Patch nach Veröffentlichung umgehend zu installieren.
Die Schwachstelle ermöglicht Online-Kriminellen den Vertrieb diverser Malware-Samples. Die Panda Sicherheitslabore entdeckten bereits den Trojaner Lineage.LAC, der mit Hilfe von Rootkit-Techniken private Informationen stiehlt.